New Moon – Teil 2 – ein neues Leben

Posted by - November 22nd, 2012

Edward hatte gerade versucht zu erklären, dass ich nun auch körperlich zur Familie Cullen gehöre. Ich war immer noch sehr schwach und konnte die Worte aus seinem Mund kaum verstehen. „Was meinst du damit?“, meine Worte hörte ich selbst kaum. Mein Kopf tat unglaublich weh. Ich wusste nur noch wie wir in Italien von den Volturi abgefangen wurden und wie ich schrie als sie Edward festhielten. Alle anderen Erinnerungen waren sehr verschwommen und ich konnte mich nicht erinnern. Oder ich wollte es vielleicht nicht.

Die Nachricht

„Bella es tut mir so leid. Ich hätte dich nie in diese Gefahr bringen dürfen. Nur meinetwegen konnte es soweit kommen. Ich dachte du bist tot und ich wollte deshalb mein Dasein beenden. Aber was dann passierte, ist nicht wieder gut zu machen. Ich weiß nicht was ich sagen soll.“, Edward klang gequält und total fertig. „Edward was ist passiert?“, fragte ich. „Bella ich wurde festgehalten als wir bei den Volturi waren. Aro hat dich…. Oh Gott ich weiß nicht wie ich es sagen soll.“, Edward brach ab. Ich sah wie Emmett verstohlen grinste. Was hatte das denn jetzt zu bedeuten. Ich fühlte mich schrecklich. Als wäre ein Laster und zehn Flugzeuge gleichzeitig über mich gerollt. „Edward sag endlich was los ist!“, ich wurde etwas deutlicher. „Bella Aro…er hat dich gebissen. Du bist jetzt ein Vampir. Es tut mir unendlich leid. Ich werde es mir nie verzeihen!“, Edward konnte mir nicht in die Augen sehen.

Die Verwandlung

Nach dem Biss wird Bella zum Vampir

Was ich in diesem Moment fühlte, kann ich nicht beschreiben. Mein lang ersehnter Wunsch wurde jetzt einfach in die Realität umgesetzt. Und das von Aro dem Ekel. Ich war ein Vampir. Ich konnte gar nicht begreifen, was das bedeutete. Ich wusste ja noch nicht mal, wie ich hier her gekommen war. „Wie bin ich hierher gekommen? Was ist passiert nachdem Aro fertig war?“, ich hatte so viele Fragen in meinem Kopf, ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte.

„Als sich das Gift bereits in deiner Blutbahn befand, konnte ich dich nicht mehr retten. Es war grauenvoll. Als Aro von dir abließ, lies er uns gehen. Er sagte nur, dass er uns die Verwandlung ersparen wollte. Er hatte es in meinen Gedanken gesehen, dass ich dein menschliches Wesen so lange wie möglich erhalten wollte. Das konnte er nicht zulassen und ergriff selbst die Initiative. Bella es tut mir so leid. Alice und ich haben dich so schnell wie möglich nach Hause gebracht.“, Edward hatte kaum ausgesprochen. „Charly! Wo ist er?“, schoss es aus mir heraus. „Er ist in Sicherheit. Wir haben ihm ein glaubwürdiges Alibi für dich aufgetischt. Du kannst erst mal hier bleiben.“, sagte Alice.

„Wie lange liege ich hier schon?“, fragte ich ängstlich. „Wir sind vor zwei Tagen zurück aus Italien. Du hast also noch einen Tag vor dir, an dem du die Schmerzen aushalten musst. Bella ich würde dir so gern helfen. Ich fühle mich so unendlich schuldig.“, Edward klang niedergeschlagen. Plötzlich wurde mir bewusst, dass mein Leben als Mensch vorbei war. Endgültig und unwiderruflich vorbei! Oh Gott, was passiert mit mir. Ich habe mich zwar immer auf diesen Moment gefreut, aber dass es so plötzlich und unvorbereitet passiert, hatte ich nicht erwartet.

Das passende Leben

Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich echt. Ich wusste, dass ich von nun an jemand bin, den ich schon lange gesucht hatte. Mein wahres Ich, das schon seit meiner Geburt irgendwo da draußen herumirrte. Ich fühlte mich immer so allein und fehl am Platz. Das war jetzt vorbei. Ein Gefühl der Gewissheit machte sich breit. Ich freute mich auf ein unendliches Leben mit Edward. Und alle negativen Auswirkungen meines neuen Ichs würden wir gemeinsam irgendwie in den Griff bekommen. Da war ich mir sicher.

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